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Leitbild 2010

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  • Einleitung
  • Hauptziel
  • Geschichte
  • Identität
  • Verband
  • Gemeinschaften und Gemeinden
  • Unsere Werte
  • Missionarisches Profil
  • Theologie, Ausbildung und Schulung
  • Unser Jugendwerk
  • Mission im Ausland
  • Begegnungsstätte
  • Herausforderungen im 21. Jahrhundert
  • Glaubensgrundlage


Einleitung:

Die Evangelische Gesellschaft für Deutschland (EG) ist über 150 Jahre alt und geht zielbewusst ins 21. Jahrhundert.

Möge uns dieses Leitbild für die nächsten Jahre vor Augen stehen und unserem Werk Ansporn, Orientierung und Perspektive bieten und unsere Arbeitsprozesse vor Ort in der Spannung von „ist“ und „soll“ intensivieren.

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Hauptziel:

Die Evangelische Gesellschaft für Deutschland

 

  • verkündigt das Evangelium von Jesus Christus allen Menschen, insbesondere in Deutschland.
  • Darüber hinaus helfen wir mit, den weltweiten Missionsauftrag Jesu Christi zu erfüllen.
Das bedeutet, wir machen Menschen aller Altersgruppen und jeder Herkunft durch die Bibel mit Gott so vertraut, dass sie
  • zum Glauben an Jesus Christus finden,
  • ein neues Leben beginnen,
  • zu verbindlichen Nachfolgern Jesu Christi werden,
  • ihm in seiner Gemeinde von ganzem Herzen dienen und
  • einen missionarisch-diakonischen Lebensstil verwirklichen.

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Geschichte:

Die EG wurde 1848 in Wuppertal durch Pastor Ludwig Feldner gegründet.
  • Durch die Herausforderung der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts einerseits
  • und die Verelendung und Entchristlichung breiter Bevölkerungsschichten andererseits, sahen sich die Gründer von Gott aufgerufen, Deutschland zu evangelisieren.
  • Durch Verkündigung des Evangeliums von Haus zu Haus, durch Schriftenmission und Gründung von christlichen Gemeinschaften breitete sich die EG schnell aus.
In den verschiedenen Phasen unserer Geschichte hat die EG
  • auf immer neuen Wegen
  • Menschen innerhalb und außerhalb der verfassten Kirchen auf ein persönliches Glaubensverhältnis zu Jesus Christus angesprochen und dazu eingeladen.
  • Sie hat darauf hingewiesen, dass Taufe und christliche Tradition den Menschen nicht zu retten vermögen, sondern allein die persönliche Hinwendung zu Jesus Christus.
Im Kirchenkampf des Dritten Reiches und darüber hinaus bis heute bewertete die EG geistliche und politische Strömungen aus biblischer Sicht. Dies geschah besonders durch unsere Zeitschrift Licht und Leben und andere Publikationen.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren uns besonders wichtig:
  • Die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Bibelkritik Rudolf Bultmanns und Karl Barths,
  • die gemeindetheologischen Fragen,
  • die Neubesinnung auf unseren missionarischen Auftrag.


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Identität

Unser Motto lautet:
Gott lieben, Menschen gewinnen, Gemeinde leben!

  • Wir betrachten uns als Teil der weltweiten Gemeinde Jesu
  • und arbeiten mit allen zusammen, für die der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus und Gottes Wort der Mittelpunkt in Lehre und Leben sind
  • und die sich ohne Sonderlehren[1] an seinem Wort orientieren.
Unsere kurzgefasste Glaubensgrundlage [2] entspricht im Wesentlichen dem Bekenntnis der Evangelischen Allianz. Einheitsbestrebungen, die sich der Wahrheit der Bibel entgegensetzen, stehen wir distanziert gegenüber. Verbindlich für alle Fragen des Glaubens und Lebens ist für uns
  • die Bibel als unfehlbares Wort Gottes
  • und die Führung und Leitung durch den Heiligen Geist
  • unter Beachtung der Anliegen der Reformation [3], des Pietismus [4] und der Erweckungsbewegung [5].


Was uns vor allem eint: Jesus sagt: „An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“
(Joh. 13,35).

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Verband

Die EG versteht sich als Gemeinschafts- und Gemeindeverband, der von Mitgliedern und Freunden getragen wird, die auch über die örtliche Arbeit hinaus Verantwortung für das Gesamtwerk wahrnehmen.

Der Verband
  • leistet theologische Grundlagenarbeit
  • und fördert die Verbindung und Entwicklung von bibeltreuen und missionarischen Gemeinden und Gemeinschaften
  • durch theologische Beratung und Ausbildung,
  • geistliche Unterstützung der Gemeinden
  • und organisatorischen Zusammenhalt.
  • Durch Koordination der unterschiedlichen Arbeitszweige und überörtlichen Aufgaben
  • und durch eine kontinuierliche Mitarbeiterentwicklung Aus-, Fort- und Weiterbildung und Vermittlung haupt- ehrenamtlicher Mitarbeiter wird der innere Zusammenhalt der EG gewährleistet.
  • Das Jugendwerk der EG verbindet unsere gemeindlichen Jugendkreise.
Zur Verantwortung des Gemeindeverbandes gehören
  • die Verwaltungsaufgaben,
  • die Ermöglichung eines finanziellen Lastenausgleichs
  • sowie die Vertretung gegenüber Kirche und Staat.


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Gemeinschaften und Gemeinden

Die Mitglieder und Freunde der EG sind in Bezirken [6] in Gemeinden und Gemeinschaften zusammengeschlossen. Das Spektrum umfasst
  • Landeskirchliche Gemeinschaften
  • eigenständige Gemeinschaften
  • Evangelische Freie Gemeinden.

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Unsere Werte

1. Evangelium
Wir verkündigen das Evangelium von Jesus Christus bibeltreu, lebensnah, verständlich und gewinnend.

2. Evangelisation
Evangelisation und Misson gehören aus Liebe zu Christus und den Menschen zu unserem Lebenstil und werden in der Gemeinde ständig betont und erneuert.

3. Veranstaltungen
Wir suchen in unseren Veranstaltungen
  • eine Begegnung mit dem lebendigen Gott. Jesus Christus ist der Mittelpunkt. Wir begegnen unserem Herrn durch die Predigt und im Abendmahl, durch Gemeinschaft mit Christen, durch Gottes Wort, Anbetung, Lied und Gebet.
  • Wir ehren Gott durch gut vorbereitete Gottesdienste, die eine starke Ausstrahlung haben und für alle eine bereichernde Erfahrung sind.

4. Atmosphäre
Unsere Atmosphäre ist
  • einladend und familiär,
  • unsere Frömmigkeit ist von der Freude an Jesus geprägt.
  • Wir lieben musikalische Vielfalt in Verbindung mit eindeutiger, christlicher Botschaft.

5. Familienfreundlichkeit
Wir bieten ein familienfreundliches Klima.
  • Kinder und Jugendliche wachsen gut in die Gemeinde hinein.

6. Lebenssituationen
  • Die Bedürfnisse der unterschiedlichen Lebenssituationen von Alten und Jungen, Verheirateten und Alleinstehenden, Starken und Schwachen werden bei uns berücksichtigt.
  • Besonders in dieser strukturbedingten Spannung bilden sie eine liebevolle Gemeinschaft und wachsen im Glauben.

7. Leidenschaft, Ehrfurcht und Liebe
  • Geistliche Leidenschaft, Hingabe und Freude prägen uns ebenso
  • wie Vertrauen, Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber Jesus Christus
  • und eine herzliche, echte Liebe und Zuwendung in unseren gegenseitigen Beziehungen.

8. Gebet
Das Gebet hat Priorität.
  • Durch Ermutigung zu persönlichem Gebetsleben
  • sowie durch gut gestaltete Gebetsstunden und Gebetstage
  • üben wir Anbetung Gottes, Bitte und Fürbitte für die weltweite Mission und für die Anliegen um uns her.

9. Leiter
Der Dienst der Leiter ist darauf konzentriert,
  • Verantwortung für Lehre und Leben der Gemeinde zu übernehmen
  • und andere Christen zum Dienst zu befähigen.
  • Die Leiter definieren und begleiten die Wachstumsziele vor Ort.

10. Gabenorientierung
  • Jeder wird nach seinen Gaben eingesetzt
  • und findet seinen Platz, an dem er Gott und Menschen dienen kann.

11. Kleingruppen
Unsere Kleingruppenarbeit und gruppenspezifischen Angebote sind darauf ausgerichtet,
  • den realen Fragen und Bedürfnissen der Teilnehmer ganzheitlich zu begegnen
  • durch biblische Lehre, Seelsorge und Hilfe in persönlichen Nöten und Problemen.

12. Biblisches Gemeindeleben
  • Christen erfahren in den Gemeindeveranstaltungen biblisches Gemeindeleben
  • und üben christlichen Lebensstil ein.

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Missionarisches Profil

Die EG-Gemeinschaften und Gemeinden sind darauf bedacht, wie ein gesunder Organismus zu wachsen. Die Erwartung, dass alles Wachstum von Gott kommt, schließt zielgerichtetes Arbeiten und Planen nicht aus, sondern beides bildet eine Einheit.

Im Zentrum der missionarischen Arbeit steht die Botschaft vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus, der uns als seine Nachfolger berufen hat, den Menschen seine Liebe, seine Erlösung und seinen Rettungswillen zu verkündigen.

Formen und Methoden unserer evangelistischen Aktivitäten berücksichtigen die individuellen Lebenssituationen der Menschen, die wir für Jesus gewinnen wollen (1. Kor. 9,20-22).

Wir erreichen Menschen für Jesus :
  • Durch ein glaubwürdiges, ganzheitlich-missionarisches Lebenszeugnis der Gemeindeglieder in ihrem gesellschaftlichen Umfeld, vor allem aber in ihren persönlichen Beziehungen.
  • Durch evangelistische Aktionen.
  • Durch spezielle Gemeindeveranstaltungen für Menschen ohne Beziehung zu Gott.
  • Durch Ausweitung der Arbeit, durch Gründung und Aufbau neuer Gemeinden.
  • Durch missionarisch-diakonische Aufgaben im Umfeld.
Diakonie ist ein wesentlicher Aspekt missionarischer Gemeindearbeit:
Durch ganzheitliche Hilfe für Menschen in beschwerten oder notvollen Lebenssituationen [7], verbunden mit Seelsorge und Verkündigung der biblischen Botschaft, wollen wir dem biblischen Gebot, „Witwen und Waisen“ zu versorgen, nach kommen und den „unter die Räuber Gefallenen“ helfen. Das Zeugnis der tätigen Liebe erreicht Menschenherzen für Jesus. Unsere Gemeinden bewähren sich dabei auch als Lebensraum für Menschen aus Randgruppen.

In diesem Sinne sollte jede Gemeinschaft und Gemeinde spezifische Arbeitsziele definieren und verwirklichen.

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Theologie, Ausbildung und Schulung

Schulung und Ausbildung nahmen in der Geschichte der EG stets einen wichtigen Stellenwert ein und haben auch für die Zukunft eine große Bedeutung.

Das „esra:seminar” in Radevormwald
  • leistet als theologische Ausbildungsstätte der EG die Ausbildung und Fortbildung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und befähigt sie zum geistlichen Dienst in Gemeinde und Mission.
  • Darüber hinaus werden hier auch Mitarbeiter für andere Werke und Gemeinden ausgebildet.
  • Alle Schulung und Ausbildung ist mit der gemeindlichen Basis verbunden. Gemeinde braucht Theologie und Theologie braucht Gemeinde!
  • Der Unterricht bildet eine Einheit von Lehre und Leben, indem er sich als theologisch qualifiziert und gleichzeitig praxis- und zeitnah erweist.

esra:kolleg
Für die Mitarbeiter in Gemeinden und Gemeinschaften bieten wir durch das „esra:kolleg“ im EG-Zentrum Radevormwald und darüber hinaus eine kontinuierliche und ermutigende Mitarbeiterqualifizierung an.


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Unser Jugendwerk

Das Jugendwerk der EG arbeitet durch
  • Begleitung der örtlichen Arbeiten und überörtliche Angebote (z. B. Freizeit- & Festivalarbeit),
  • an der Integration von Kindern und Jugendlichen in die örtlichen Gemeinden und den Verband.
  • Referenten für Kinder- und Jugendarbeit erreichen altersgemäß junge Menschen mit dem Evangelium, fördern und qualifizieren ehrenamtliche Mitarbeiter und stehen für Beratungs- sowie Seelsorgefragen zur Verfügung.

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Mission im Ausland

Die EG beteiligt sich an der Weltmission in erster Linie über die Neukirchener Mission (NM), gegr. 1882. Traditionell besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen EG und NM.
Die Kooperation mit der NM umfasst geistliche, personelle und finanzielle Verantwortung und ist eine wichtige Perspektiverweiterung für jede Ortsgemeinde.
Die missionarisch-diakonische Arbeit der NM geschieht zurzeit
  • in Asien, Afrika, Südamerika und Europa.
  • Die NM beteiligt sich an missionarisch-diakonischen Aufgaben von Kirchen und christlichen Organisationen im Ausland und unterstützt diese in Evangelisation, Schulung, Ausbildung und Diakonie.

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Begegnungsstätte

Das EG-Zentrum in Radevormwald mit der Jugendbildungsstätte bietet gute Rahmenbedingungen für Erholung, Begegnungen, Schulung und Konferenzen.

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Herausforderungen im 21. Jahrhundert

Zuversicht
Aus der Erfahrung von Gottes Führung in den letzten beiden Jahrhunderten leben wir zuversichtlich im Horizont der Wiederkunft Christi.

Vertrauen
Die Herausforderungen der Zukunft sind für uns Veranlassung
  • zu vermehrtem Vertrauen auf Gottes Hilfe,
  • zu anhaltendem Gebet
  • und zu stärkerer Zusammenarbeit mit bibeltreuen Gemeinden.
  • Jeder Form der Resignation und des Rückzugs in geschlossene Kreise widerstehen wir bewusst.
Wir arbeiten und
  • gründen neue Gemeinden und Gemeinschaften,
  • erneuern bestehende Strukturen in geistlicher Weise,
  • fördern den Frieden unter den Christen,
  • vertreten und verteidigen die biblische Wahrheit in Liebe,
  • finden Antworten auf aktuelle Zeitfragen,
  • verstärken bestehende diakonische Arbeiten und übernehmen persönlich diakonische Aufgaben,
  • bewahren uns sowohl ein weites Herz als auch ein sensibles Gewissen
  • und geben die Hoffnung auf Gottes Handeln heute nie auf.
Wir glauben,
  • dass bis zur Wiederkunft Jesu Gottes Wort verkündigt wird,
  • Menschen zur Gemeinde Jesu hinzugewonnen werden
  • und das Reich Gottes sich ausbreitet –
  • auch durch Verfolgung und Glaubensabfall hindurch.
Alle unsere Arbeit geschieht in dem Grundanliegen, das Lob und die Ehre Gottes in dieser Welt zu vermehren.

Radevormwald, im Februar 2006

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Glaubensgrundlage

Wir bekennen uns:
  • zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung;
  • zur göttlichen Inspiration und Unfehlbarkeit der ganzen Heiligen Schrift und ihrer höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und des Lebens;
  • zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn von Gott trennen und Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen;
  • zum stellvertretenden Opfer des menschgewordenen Gottessohnes als einziger und allgenugsamer Grundlage der Erlösung von der Schuld und Macht der Sünde und ihren Folgen;
  • zur Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Gottes aufgrund des Glaubens an Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist;
  • zum Werk des Heiligen Geistes, welcher Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt;
  • zum Priestertum aller Gläubigen, die die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch seinen Befehl zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt verpflichtet ist;
  • zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit; zum Fortleben der von Gott gegebenen Personalität des Menschen; zur Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit.

Angelehnt an das Glaubensbekenntnis der Deutschen Evangelischen Allianz vom 6. April 1972

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[1] z.B. Allversöhnung: Geistestaufe mit Zungenrede als 2. notwendige Heilserfahrung; Prophetie, die über die Bibel hinausgeht

[3] Charakteristisch für die Reformation Luthers und Calvins ist das viermalige "allein": "allein die Schrift", "allein die Gnade", "allein der Glaube"‚ "allein Christus".

[4] Der Pietismus ist charakterisiert durch die Betonung auf die persönliche Bekehrung des Menschen zu Christus, der Versammlung in Kleingruppen, der persönlichen Bibellese und Gebetsgemeinschaft und einer neuen Erwartung der Wiederkunft Christi.

[5] Die Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts ist unsere geschichtliche Wurzel. Sie ist charakterisiert durch die Anliegen des Pietismus und der Heiligungsbewegung.

[6] Zur Zeit: Nordbezirk, Niederrhein, Ruhrgebiet, Rhein-Wupper, Sauerland, Oberbergischer Kreis, Westerwald, Wetzlar, Hunsrück

[7] z.B. Alte, Kranke, Alleinerziehende, verwahrloste Kinder, Strafgefangene, Schuldnerhilfe, Obdachlose usw.
 
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